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Chef der Deutschen Rentenversicherung fordert mehr Geld für Arbeitslose In einem beachtlichen Interview mit der „Rheinischen Post“ hat der Chef der Deutschen Rentenversicherung, Herbert Rische, eine höhere Rente für Langzeitarbeitslose, finanzielle Hilfen für Rentner bei der Krankenversicherung und mehr Disziplin in der Rentenpolitik gefordert. Auf die Frage, wie die Rentenversicherung durch die Krise gekommen ist, antwortet Rische: „Auf dem Arbeitsmarkt zeichnet sich eine Stabilisierung ab. Insofern steht auch die Rentenversicherung im Moment sehr stabil da… Frage: Der Renten-Experte Börsch-Supan hat ausgerechnet, dass bestimmte Jahrgänge durch die Krise bis zu neun Prozent weniger Rente bekommen. Rische: Bei diesen Rechnungen bin ich immer sehr vorsichtig. Herr Börsch-Supan hatte angenommen, dass die Löhne 2009 um rund sechs Prozent sinken würden. Das ist nicht eingetreten. Wir bewegen uns vielmehr in dem Rahmen, der vor der Krise prognostiziert war… Nach den Zahlen, die bisher vorliegen, werden wir beim Beitragssatz bis zum Jahr 2020 nicht mehr als 20 und bis 2030 nicht mehr als 22 Prozent benötigen. Frage: Auf wie viele Null- und Mini-Runden müssen sich die Rentner einstellen? Rische Ich kann Ihnen die Frage ganz genau beantworten, wenn Sie mir verraten, wie sich die Löhne in den nächsten fünf bis zehn Jahren entwickeln werden…Im Moment gehen alle Prognosen davon aus, dass wir in diesem Jahr eine Null-Anpassung haben werden. Möglicherweise muss auch die Rentengarantie greifen. Die konkreten Zahlen werden wir Ende März haben. Das ganze recht aufschlussreiche Interview ist nachzulesen unter der Homepage: http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Mehr-Rente-fuer-Arbeitslose_aid_816560.html
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