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Schreiben an das Gesundheitsministerium wegen Kritik an der Fernsehwerbung gesetzlicher Krankenversicherer

 

Wegen häufiger Werbesendungen gesetzlicher Krankenversicherer hat der Bundesvorsitzende unter dem Betreff „Kritik an der TV-Werbung großer Krankenversicherer“ folgendes Schreiben an das Gesundheitsministerium gerichtet:

 

„Sehr geehrte Damen und Herren,

als Interessenverband setzen wir uns dafür ein, dass die großen Krankenversicherer die enormen Geldsummen, die für Fernsehwerbung zur besten Sendezeit „verschleudert“ werden, als Beitragssenkungen in ihre Zielgruppe investieren. Dazu gehören u. a. zahlreiche unserer Mitglieder, die von Kürzungen ihrer Pensionen und Renten betroffen sind und berechtigtes Interesse an einer Änderung kundtun.

Die Versicherer gewinnen dann nicht nur das Vertrauen ihrer Beitragszahler, sondern wirtschaften durch sinnvollen Budgeteinsatz auch im Interesse der Kunden und des Staates.

Wir bitten sie, unsere Forderung nach Beitragssenkungen tatkräftig zu unterstützen.

Angesichts der Reformpläne für das Gesundheitswesen ist der Vorschlag bestens geeignet, die Einnahmesituation der GKV zu verbessern. Eine Beitragsreduzierung trägt auch dazu bei, die geplanten Zusatzbeiträge auszugleichen und verstärkt den Appell der Regierung für nachhaltiges Wirtschaften der Krankenkassen.

Wir freuen uns auf eine Stellungnahme und bedanken uns für Ihre Hilfestellung im Voraus, mit freundlichen Grüßen,

Dieter Berberich, (Bundesvorsitzender).

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